Organisation für schwerhörige Menschen in der Nordwestschweiz
Zum Schloss Wildegg soll es gehen...
..das fährt sich ja schon mal bequem...
..und klar, da freuen wir uns.
Was, wo, wann; Gabi hat alles schön aufgeschrieben.
Das war noch nicht Schloss Wildegg, sondern Aarburg für die bösen Buben.
Ja sicher, schau, wir sind wirklich in Zofingen!
Ein paar Postkartenmotive...
..mitten im Städtchen...
..müssen schon sein...
..hier eine Arkade zum Verweilen...
..da ein hübsches Schlüsselmädchen...
..und zum Schluss ein gar stattliches Haus.
Fotoscheu ist sie nicht, er vielleicht schon...
..sie hingegen hat die Kamera übersehen...
..denn da sind alle ins Gespräch vertieft.
Während hier fleissig geschrieben wird...
..sind andere schon eher am Verdursten..
..darum, hoch das Glas, zum Wohl!
Nein, er zeigt nicht den Geigengriff!
Der fotografierte Fotograf hat das beste Dessert...
..und Gabi erklärt, wie es weitergeht.
Angekommen beim Schloss Wildegg..
..treffen wir nicht die Schlossherrschaften...
..dafür die Schlossmagd, die uns...
..über viele Stufen ins Schloss führt.
So eine Empfangshalle hat nicht jeder...
..und solch enge Wendeltreppen auch nicht.
Dass die von Effinger zeimlich reich waren...
..kann erahnen, wer die vielen Räume...
..und deren reichhaltige Ausstattung sieht.
Dass Reichtum damals auch unbequem war, wird uns mit diesem Hüftpolster...
..dem taillenbetonenden Fudivergrösserer...
und dem riesigen Reifrock vorgeführt.
Die Küche - deutlich bescheidener...
..aber mit einer eleganten Mühle...
..und einem raffinierten aufziehbaren Drehspiess.
Noch manches weiss die Schlossmagd zu erzählen..
..von Klavichord spielenden Schlossdamen...
..von Schlossherren im Bibliothekzimmer...
..und von Mägden in hellen Kammern, wo sie bis spät abends arbeiteten.
Viel zu schnell verfliegt die Zeit, sehen wir das Schloss nur noch von Weitem...
und sind nach einem stärkendem Zvieri schon wieder auf dem Heimweg.